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KSC-Allstars gegen „Das Wunder von Bern“-Team in Neibsheim

21.06.10 08:41

Karlsruhe/Neibsheim (ww-jre). Ein Hauch von Bern waberte am Freitagabend durch das Neibsheimer Talbachstadion. Die KSC-Allstars gaben sich die Ehre. Und sie waren nicht allein gekommen. Wie man es von Allstars-Präsident Burkhard Reich und Manager Andy Carl gewohnt ist, hatte man sich einen zugkräftigen Gegner eingeladen: „Das Wunder von Bern“-Team.


Da mag es bei dem einen oder anderen geklickt haben. Da gab es doch noch eine offene Rechung. Richtig, im ersten Aufeinandertreffen, vor rund sechs Jahren, waren die KSC-Allstars als Sieger vom Platz gegangen. 4:3 für Blau-Weiß hieß es damals. „Das Wunder von Bern“-Team war an diesem Abend mit dem festen Willen nach Neibsheim gekommen, um die Dinge wieder geradezurücken. Strahlender Sonnenschein empfing die Akteure bei der Präsentation im Talbachstadion. Und was musste man da hören? Dem wahren Fußballkenner war das natürlich sofort aufgefallen. Die Filmfußballer griffen mal eben in die taktische Trickkiste.Hatten sie doch tatsächlich die ungarische Achse Grosics, Zakarias und „Goldköpfchen“ Sándor Kocsis in ihr Team gemogelt. Ob das die Allstars beeindrucken konnte? Nach Händeschütteln, Hymnen und freundlichen Worten, vor allen Dingen von Moderator „Herbert Zimmermann“ alias Obel, schritt man dann zur Tat. 

 

In den ersten Minuten war das Spiel ausgeglichen. Die Mannschaften tasteten sich ab. Doch die KSC–Allstars wären nicht die Allstars, wenn man sich von den großen Namen auf dem Feld hätte beeindrucken lassen. Ob Kocsis, Fritz oder Ottmar Walter, die Blau-Weißen übernahmen mit zunehmender Spieldauer das Heft des Handelns. Und so dauerte es nicht lange, bis Rainer „Apparat“ Krieg seinem Namen alle Ehre machte, und dem Guyla Grosics zwischen den Pfosten der Filmelf eine Direktabnahme ins Netz setzte. Das 2:0 besorgte Michael „Wittl“ Wittwer kurze Zeit später. Mit einer beruhigenden 2:0-Führung ging es in die Pause.
 
Die Fußballlose Zeit wurde gut genutzt. Zum einen konnten sich sechs Besucher über den Gewinn von Allstars-Trikots und Freifahrten in diversen BMW-Fahrzeugen, die Allstars-Sponsor Norbert Sänger zur Verfügung gestellt hatte, freuen. Zum anderen erhielten sowohl „Medinetz“, als auch „Familien in Not“ eine Spende von jeweils 2000 Euro. Voilà. Danach rollte wieder der Ball. Die Allstars erzielten das 3:0 (Rainer Krieg). Nach dem Anschlusstreffer der Filmelf bemühte Moderator Obel, das echte Wunder von Bern und versuchte das berühmte Fritz-Walter-Wetter (für Uneingeweihte: Strömender Regen und schmieriger Platz) herbeizureden. Doch der Himmel erhörte sein Flehen nicht. Die Allstars legten noch zwei Tore zum 5:1 nach (Eberhard „Ebse“ Carl und Ralf Friedberger), ehe die Filmelf schließlich noch auf 3:5 verkürzen konnte. Auch der Einsatz der „Paprika-Connection“, die sich zwar redlich mühte, aber auch nur wenig Zählbares zustande brachte, hatte sich nicht gelohnt. Die Filmelf musste sich auch im zweiten Aufeinander-treffen mit den KSC-Allstars geschlagen geben. Aber das war an diesem Abend ohnehin zweitrangig. Wichtig war, dass 4000 Euro für den guten Zweck eingespielt wurden und die Zuschauer, die zahlreich erschienen waren, einen schönen Abend im Talbachstadion verbringen konnten.
Quelle: www.le-foot.eu


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