KSC-Allstars verteidigen Titel souverän
Beim 52. Rudolf-Reinacher-Gedächtnisturnier des FCP war gegen die KSC-Allstars kein Kraut gewachsen. Das Team um Kapitän Burkhard Reich, der nach seiner Verletzung beim Turnier in Neuenbürg wieder mitwirken konnte, zeigte feinsten Hallenfußball und verteidigte beim ältesten Hallenturnier Deutschlands seinen Titel aus dem Jahr 2006 eindrucksvoll. Als Zugabe wurde Rainer Scharinger noch als bester Torschütze mit 20 Treffern (!) und als bester Turnierspieler ausgezeichnet.
Mit nur zwei Gegentreffern in sieben Spielen (Torverhältnis 30:2) begeisterten die KSC-Allstars die Zuschauer und ließen Erinnerungen an die guten alten UEFA-Cup-Tage auf den Rängen aufkommen. Zwei unglückliche Eigentore von Thorsten Ehmann konnten die beeindruckende Statistik der Allstars nicht trüben. Bärenstark auch KSC-Keeper Thomas Walter, der eigentlich der beste Torhüter des Turniers war, aber auf Grund der Tatsache dass mit dem Turniersieg, dem besten Torschützen und dem besten Spieler schon alle Titel vom KSC abgeräumt wurden, nicht gewählt wurde.
In der Vorrunde gegen SC Geislingen (7:0), den 1. FC Pforzheim (3:0) und den FC Ispringen (6:0) ließen die einstigen Karlsruher Profis um Burkhard Reich, Rainer Schütterle und Michael Wittwer bei der Pflicht nichts anbrennen, um später in der Zwischenrunde die Kür folgen zu lassen. Selbst der zweifache Turniersieger Inter Zapresic, zuletzt stets härtester Konkurrent, wurde ein Opfer der Karlsruher Spielkunst. Das "goldene 1:0" glückte Rainer Scharinger zwar erst kurz vor Schluss, für eine erfolgreiche Aufholjagd der Kroaten stand die KSC-Allstars-Deckung um den prächtig aufgelegten Keeper Thomas Walter aber einfach zu sicher. Mit dem 4:1 gegen den VfB Reichenbach stellte der KSC den Einzug ins Halbfinale sicher.
Allenfalls der TSG Hoffenheim hatte man es in Pforzheim zugetraut, dem Pokalverteidiger ein Bein zu stellen. Aber statt sich für das 1:6 im Vorjahres-Halbfinale zu revanchieren, erlitt die TSG erneut Schiffbruch. Guido Streichsbier gelang lediglich der Ehrentreffer zum 1:5 Endstand.
Das Unmögliche wollte letztlich auch dem FC Nöttingen nicht gelingen. Nur ein einziges Mal wackelten die KSC-Allstars im Endspiel, als Thomas Kicherer das 1:1 auf dem Fuß hatte, jedoch freistehend den Kasten verfehlte. Mit drei Scharinger-Toren und einem Schütterle-Treffer ließ sich der KSC nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und wurde zu Recht als Turniersieger gefeiert.
Unter den Klängen des erstmals gespielten Allstars-Songs "Hey, wir woll'n die Allstars sehn", wurde Kapitän Burkhard Reich und seinen Jungs der begehrten Pokal
übergeben. Auch bei der anschließenden Siegesfeier in der Kabine und beim "Italiener" zeigte sich der Teamgeist der Truppe bis in die späte Nacht und man war sich sicher, dass dies nicht der letzte Turniererfolg der KSC-Allstars gewesen sein sollte.
Gruppenspiele:
KSC-Allstars - SC Geislingen 7:0
KSC-Allstars - 1. FC Pforzheim 3:0
KSC-Allstars - 1. FC Ispringen 6:0
Zwischenrunde:
KSC-Allstars - Inter Zapresic 1:0
KSC-Allstars - VFB Reichenbach 4:1
Halbfinale:
KSC-Allstars - TSG Hoffenheim 5:1
Finale:
KSC-Allstars - FC Nöttingen 4:0
Bester Torschütze: Rainer Scharinger
Bester Spieler: Rainer Scharinger
KSC-Allstars:
Thomas Walter, Thorsten Ehmann, Burkhard Reich, Christian Kritzer, Ralf Friedberger, Rainer Scharinger, Bernhard Raab, Rainer Schütterle, Michael Wittwer
Torschützen:
Rainer Scharinger 20
Bernhard Raab 4
Christian Kritzer 4
Thorsten Ehmann 1
Rainer Schütterle 1









